Private Krankenversicherung
Sichern Sie sich im Krankheitsfall ideal ab
Die besten Anbieter für Ihre private Krankenversicherung
Sichern Sie sich Ihr individuelles Angebot
In wenigen Schritten zum individuellen PKV Vergleich
Alles was Sie wissen müssen: Ihr GRATIS-Download: Hier
Artikel DruckenArtikel Versenden
TeilenTwitternTeilen

Private Krankensicherung: Das ist der Basistarif

Jeder darf in den Basistarif – so lautet die Regel. Dabei ist er vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen eine bezahlbare Alternative. Aber enthält er auch genug Leistung? Wie teuer ist er? Alles rund um den Basistarif finden Sie hier.
 Private Krankensicherung: Das ist der Basistarif

Die Einführung des Basistarifs in der privaten Krankenversicherung im Jahr 2009 hatte durchaus historische Ausmaße: erstmals wurde ein Tarif eingeführt, der einen einheitlichen Beitrag kostet, jedem offen steht und ein klar vorgegebenes Leistungsspektrum bietet. Jeder, der sich neu versichert, darf in diesen Tarif. Egal, wie alt oder wie gesund er ist. Zudem dürfen alle, die erstmals den Status des freiwillig Versicherten in der gesetzlichen Krankenkasse erhalten, innerhalb von sechs Monaten in den Basistarif eines privaten Krankenversicherers wechseln.

Das leistet der Basistarif

Der Basistarif leistet exakt das, was die gesetzliche Krankenkasse gewährt. Versicherte können alle Ärzte und Krankenhäuser aufsuchen, die auch Kassenpatienten offen stehen. Zum Behandlungsumfang gehört auch eine umfangreiche Psychotherapie, Leistungen für Mutterschutz, Hilfsmittel, Haushaltshilfen, ambulante Palliativmedizin, Kuren- und Rehabilitationsmaßnahmen, Krankengeld oder künstliche Befruchtung. Das ist so in anderen Tarifen der privaten Krankenversicherung nicht automatisch enthalten.

An anderer Stelle muss man dafür Abstriche machen: hochwertiger Zahnersatz, Kostenübernahme für den Heilpraktikerbesuch, die Chefarztbehandlung sind in diesem Tarif nicht vorgesehen. Wie bei Kassenpatienten fallen für Versicherte dieselben Zuzahlungen im Krankheitsfall an. Das heißt: Rezeptgebühr in der Apotheke oder Zuzahlungen bei Rezepten für Krankengymnastik o.ä.

Wenn Sie sich doch für einen hochwertigeren Tarif entscheiden, ist ein Vergleich unerlässlich. Mit unserem Rechner finden Sie garantiert einen günstigen Tarif mit guten Leistungen.

Arzthonorare im Basistarif

In punkto Arzthonorare muss man wissen, dass im Basistarif der privaten Krankenversicherung der 1,2fache Satz für ärztliche Leistungen gewährt wird. Bei Zahnärzten gilt der 2,0fache Satz. Das ist weniger als für Privatpatienten sonst üblich ist. Da der behandelnde Arzt nicht weiß, dass man im Basistarif versichert ist, sondern nur den Privatpatienten vor sich sieht, sollte man ihn vor Behandlung darauf hinweisen.

Sonst rechnet er mit dem höheren, für Privatpatienten üblichen Honorarsatz ab. Obwohl weder Alter noch Gesundheitszustand bei diesem Tarif eine Rolle spielen, gibt es eine Risikoprüfung bei Antragstellung, bei der Fragen zu vorangegangenen Erkrankungen zu beantworten sind. Dies spielt erst dann eine Rolle, wenn man später eventuell vom Basistarif in einen anderen Tarif wechseln möchte.

So viel kostet der Basistarif

Auch was die Beiträge angeht, orientiert sich der Tarif an der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Prämie im Basistarif darf maximal so viel betragen wie der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das sind derzeit 661,05 Euro im Monat (2016). Ändert sich die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (2016: 4.687,50 Euro im Monat), so ändert sich dementsprechend auch der Beitrag im Basistarif.

Achtung: Bezieht ein Versicherter aufgrund seiner Hilfebedürftigkeit Leistungen – Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Sozialhilfe – reduziert sich für diese Dauer der Beitrag auf die Hälfte.

Der Beitrag ist damit variabel, bleibt aber kalkulierbar: die Beitragsbemessungsgrenze variiert nicht um immense Summen. Zum Vergleich: im Jahr 2011 lag sie bei 3.712,50 Euro im Monat. Bei Einführung im Jahr 2009 kostete der Basistarif rund 570 Euro im Monat.

Basistarif: Risikozuschläge gibt es nicht
Weil jeder in den Tarif darf, ganz gleich, ob man Vorerkrankungen hat oder nicht, entfallen Risikozuschläge, die sonst für Vorerkrankungen in der privaten Krankenversicherung erhoben werden. Es dürfen auch keine Krankheiten aus den Leistungen ausgeschlossen werden. Wie sonst auch in der privaten Krankenversicherung, rechnet der Patient zunächst mit dem Arzt ab. Dann reicht er die Arztrechnung zur Erstattung bei seiner privaten Krankenversicherung ein.

Was sind die Unterschiede zwischen Standard- und Basistarif?


Der Standardtarif war als günstige Variante für finanzschwache Versicherungsnehmer ab 55 Jahren – vor allem Rentner - gedacht. Im Jahre 2009 wurde ein neuer günstiger Tarif eingeführt, der Basistarif. Der ist Garant für die Aufnahme aller PKV Berechtigten, wie Selbständige und Beamte, in die private Krankenkasse. So ermöglicht der Basistarif Versicherungsschutz für jeden. Zwischen Basis- und Standardtarif gibt es gravierende Unterschiede:

Basistarif

Der Basistarif entspricht in seinen Leistungen dem der gesetzlichen Krankenkasse. Der Versicherte hat einen Anspruch auf:

✔ Kuraufenthalt, Krankentagegeld und Haushaltshilfe.

✔ Ambulante Psychotherapie bis zu 300 Sitzungen.

✔ Hilfsmittel im Umfang der GKV

✔ Ambulante und stationäre Rehabilitationsleistungen

✔ Ambulante Palliativversorgung
 

Außerdem ist eine Zusatzversicherung möglich. Das bedeutet, dass weiterhin Privatleistungen bei einem stationären Aufenthalt in Anspruch genommen werden können.
Achtung: Rechnen Sie genau nach, ob sich eine Zusatzversicherung lohnt!


Standardtarif

Hier sind die Leistungen nicht identisch mit denen der gesetzlichen Krankenkasse. Als Versicherungsnehmer im Standardtarif haben Sie keinen Anspruch auf:

✖ Kuraufenthalt, Soziotherapie, ambulante oder stationäre Rehabilitationsleistungen, spezialisierte ambulante Palliativversorgung und Haushaltshilfen.
✖ Ein Krankentagegeld gibt es, muss aber gesondert vereinbart werden – ebenso eine Auslandsreisekrankenversicherung.
✖ Zusatzversicherungen sind nicht möglich.

Artikel DruckenArtikel Empfehlen
25.03.2015
Foto: Kzenon / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
Gesundheit absichern:
Ihre Möglichkeiten

Rechner

Jetzt individuell den Beitrag für Ihre private Krankenversicherung berechnen lassen

Versicherungsvergleich

Die besten privaten Krankenversicherungen im Überblick

Beratung

Persönliche Beratung für Ihre private Krankenversicherung

Die Top-5 Anbieter
Unser Vergleich zeigt Ihnen, mit welchem Beitrag Sie bei den besten privaten Krankenversicherungen kalkulieren müssen.
Anbieter Tarif monatl.
Zahlbetrag*
Continentale COMFORT-U + SP1 Continentale COMFORT-U + SP1 282,99 €
ARAG K ARAG K 359,67 €
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G. SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G. EXKLUSIV 416,02 €
HanseMerkur Pro Fit + PS3 + AZP + PSV HanseMerkur Pro Fit + PS3 + AZP + PSV 488,16 €
DKV BMK 0-3 + BMZ1 DKV BMK 0-3 + BMZ1 490,88 €
*Berechnungsgrundlage: Private Krankenversicherung, geboren im Dezember 1993 - 24 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.12.2017, Selbstständige(r), ohne Selbstbehalt, Privatpatient im Einbettzimmer, Zahnbehandlung mind. 90% bzw. 75% Zahnersatz, incl. Pflegepflichtversicherung, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
Zu Ihrer persönlichen Berechnung