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Private Krankenversicherung für Beamte

Für Beamte lohnt sich die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) aufgrund der besseren Leistungen gegenüber einer Gesetzlichen Krankenversicherung in aller Regel immer. Sie haben andere, oft günstigere Tarife als Angestellte oder Selbstständige. In unserem Vergleich können Sie die Voreinstellung auf der ersten Seite ändern. Dann zeigt Ihnen der Rechner auf der Ergebnis-Seite den besten Tarif ganz oben an.
 Private Krankenversicherung für Beamte

Darum ist die private besser als die gesetzliche Versicherung

Es sind vor allem drei Dinge, die hier ins Gewicht fallen:

- freie Krankenhauswahl
- die Möglichkeit, sich vom Chefarzt behandeln zu lassen
- im Einbettzimmer liegen.

Das sind nur einige der Vorteile gegenüber den Leistungen der Gesetzlichen Versicherung. Weil Bund, Länder oder Kommunen einen großen Teil der Krankheitskosten über die sogenannte Beihilfe zahlen, bleiben die Prämien für die private Krankenversicherung auch überschaubar. Das gilt für sehr viele Tarife.

PKV und die Beihilfe

Die Beihilfe ist eine finanzielle Unterstützung in Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen für deutsche Beamte, Beamtenanwärter, Soldaten und Berufsrichter, deren Kinder sowie deren Ehepartner, soweit diese nicht selbst sozialversicherungspflichtig sind. Gewährt wird auf Antrag Beihilfeberechtigter für zuvor privat bezahlte Rechnungen für gesundheitsbezogene Ausgaben. Bund und Länder erstatten je nach Beihilfebemessungssatz 50 bis 80 Prozent der Aufwendungen.

Bei der Höhe des Beihilfebemessungssatzes spielen Familiensituation und Bundes- bzw. Landesrecht eine Rolle. In der Regel werden dabei nur „beihilfefähige“ Aufwendungen berücksichtigt und Selbstbehalte abgezogen. So müssen Beamte nur die verbleibenden Restkosten von 50 oder sogar nur 20 Prozent absichern.

Für Beamte ist deshalb eine private Versicherung besonders günstig, denn sie versichern nur einen Teil der Kosten, werden aber als volles Mitglied anerkannt. Besonders lohnt das auch im Bereich Zahnbehandlung, wo man als Privatpatient in jedem Fall besser abgesichert ist als ein Kassenpatient. Doch vor Abschluss sollte man sich den betreffenden Tarif genau anschauen und vergleichen.

Die private Versicherung und das Beihilferecht

Es gibt in Deutschland kein einheitliches Beihilferecht. Bund und Länder wenden die Verordnung über Beihilfe in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen (Bundesbeihilfeverordnung - BBhV) vom 13. Februar 2009 (BGBl. I S. 326) und die erlassenen Verwaltungsvorschriften im Bund die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Bundesbeihilfeverordnung (BBhVVwV) vom 13. Juni 2013 an. In den Beihilfeverordnungen und -vorschriften wird der Leistungsumfang festgelegt und bestimmt, welche medizinischen Leistungen, Hilfsmittel und dergleichen „beihilfefähig“ sind.

Grundsätzlich trifft dies nur auf medizinisch Notwendiges zu. Maßstäbe, ob und in welchem Umfang Beihilfen vorgesehen werden, liefert das Gesetz nicht. Es bestimmt nicht einmal im Grundsatz, in welcher Form der Dienstherr seiner Beistandspflicht in Lebenssituationen von existenzieller Bedeutung für den Beamten und seine Familie nachzukommen hat. Mit der bundesrechtlichen Rechtsverordnung existiert seit 2009 eine Rechtsgrundlage zumindest für Bundesbedienstete.

Der Leistungsumfang der privaten Versicherung

Für aktive Beamte wird die Hälfte der beihilfefähigen Aufwendungen übernommen, bei Kindern, Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern (bei den Bundesbeamten rückwirkend ab 1. Januar 2009 und in allen Bundesländern außer Sachsen) und Ruhestandsbeamten auch mehr. Ehegatten und Lebenspartner erhalten jedoch nur dann Beihilfeleistungen, wenn sie nicht selbst gesetzlich krankenversicherungspflichtig sind und ihr Einkommen unter einer bestimmten Grenze (18.000 Euro im vorvergangenen Kalenderjahr) liegt.

Die Beihilfe für Kinder

Kinder erhalten Beihilfe, wenn mindestens ein Elternteil beihilfeberechtigt ist. Die Leistungen der Beihilfe liegen nur in Einzelfällen über denen der gesetzlichen Versicherung. So wird z. B. in Hessen und in Nordrhein-Westfalen noch die Chefarztbehandlung oder ein Zweibettzimmerzuschlag bei stationären Krankenhausaufenthalten vom Staat übernommen.

In manchen Bundesländern wird einigen Beamtengruppen (z. B. Polizeivollzugsbeamten) statt der Beihilfe Freie Heilfürsorge gewährt. Die Polizeivollzugsbeamten der Bundespolizei erhalten durchweg Heilfürsorge. 

Fängt Ihr Kind bald an zu studieren und Sie fragen sich, ob sie/er privat versichert bleiben kann? Alles Rund um das Thema: "Private Krankenversicherung für Studenten" erfahren sie hier.

PKV und der Sonderfall Soldaten
Aktive Soldaten erhalten dagegen keine Beihilfe. Sie nehmen die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung in Anspruch. Ihre Familienangehörigen erhalten Beihilfe, sofern sie nicht selbst versicherungspflichtig sind. Pensionierte Berufssoldaten und deren Familienangehörige sind beihilfeberechtigt.

Eigenanteile in der PKV
Ähnlich wie bei der ehemaligen Praxisgebühr werden bei vielen Beihilfeberechtigten bis zu 80 Euro jährlich (10 Euro pro Quartal jeweils für Zahnarztbesuche und Besuche anderer Ärzte) von den erstattungsfähigen Aufwendungen abgezogen (z. B. bei Bundesbeamten) und die Erstattungen für Arzneimittel um 10 Prozent bzw. um einen festen Betrag gemindert, obwohl nicht gesetzlich Versicherte von Praxisgebühr und Zuzahlungen frei sind.

In einigen Bundesländern wird auch eine Pauschale (die sogenannte Kostendämpfungspauschale), die sich nach der Besoldungsgruppe richtet, pro Jahr als Eigenleistung abgezogen (z. B. bei Beamten, die ihre Beihilfe nach der Beihilfeverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten, die Kostendämpfungspauschale beträgt dabei bis zu 750 € pro Jahr). Aufwendungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel, für die ein Festbetrag festgesetzt worden ist, werden auch nur bis zur Höhe dieses Festbetrages übernommen.

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25.03.2015
Foto: AVAVA / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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*Berechnungsgrundlage: Private Krankenversicherung, geboren im Februar 1994 - 24 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.02.2018, Selbstständige(r), ohne Selbstbehalt, Privatpatient im Einbettzimmer, Zahnbehandlung mind. 90% bzw. 75% Zahnersatz, incl. Pflegepflichtversicherung, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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