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Private Krankenversicherung: Welche Kosten werden übernommen?

Patienten der gesetzlichen Kassen erleben immer öfter, dass Mitglieder einer privaten Krankenversicherung (PKV) beim Arzt die Vorzugsbehandlung bekommen, vor allem, was die Vergabe von Terminen angeht. Und überdies sind die Leistungen der privaten Versicherung besser als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

 Private Krankenversicherung: Welche Kosten werden übernommen?

Ein Einstieg in jungen Jahren ist besonders günstig, weil man dann hohe Altersrückstellungen sammelt: Je länger der Vertrag läuft, umso höher berechnen sich die Altersrückstellungen und umso mehr wirkt im Alter die Beitragsentlastung. Für Beamte und Beamtenanwärter rechnet sich die PKV ebenfalls. Denn in Kombination mit der Beihilfe wird ihnen nur ein Teil der Kosten berechnet, sie werden aber als volles Mitglied anerkannt.

Einen Vorteil genießen Privatpatienten in allen Bereichen gegenüber gesetzlich Versicherten: Was die private Krankenversicherung vertraglich zugesichert hat, bleibt bis ans Lebensende erhalten. Im gesetzlichen System der Krankenkassen können Leistungen dagegen jederzeit gestrichen werden, was auch in der Vergangenheit oft geschehen ist.

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Sonderfall Basistarif: Dieser Tarif ist keine billige Eintrittskarte in die PKV, denn er hat mit dem üblichen privaten Versicherungsschutz – Erste-Klasse-Aufenthalt im Krankenhaus, Chefarztbehandlung, geringere Wartezeiten in Arztpraxen etc. – nichts zu tun.

1. Stationärer Bereich

Privat versichert zu sein hat seine Vorzüge. Das zeigt sich am auffälligsten im stationären Bereich, denn es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die freie Wahl des Krankenhauses, den Luxus der Chefarztbehandlung oder im Einbettzimmer liegen zu dürfen. So kann man sich als Privatpatient entweder in einer reinen Privatklinik behandeln lassen oder sich auch in eine 500 Kilometer entfernte Spezialklinik bringen lassen. Das gibt es so bei der gesetzlichen Kasse nicht.

Es gilt hier: Das nächstgelegene Krankenhaus ist in der Regel das Ziel. Als Kassenpatient hat man kaum Einfluss darauf, welcher Arzt einen behandelt oder operiert. Kassenpatienten haben nur Anspruch auf die Behandlung durch den diensthabenden Arzt. Das kann der Assistenz-, Stations- oder Oberarzt sein. Außerdem muss man als Privatpatient keine Zuzahlung für den Aufenthalt leisten.

2. Ambulanter Bereich

Bei niedergelassenen Ärzten genießen Patienten einer PKV zunehmend eine privilegierte Behandlung. Die schnellere Terminvergabe ist nur ein Beispiel. Mitglieder der PKV dürfen beispielsweise auch Ärzte ohne Kassenzulassung aufsuchen, die ausschließlich Privatpatienten behandeln. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe an Behandlungen möglich ist, die der Leistungskatalog der GKV nicht vorsieht.

Natürlich muss auch in der PKV eine medizinische Notwendigkeit für eine Behandlung bestehen. Aber grundsätzlich sind Leistungen wie Reha-Maßnahmen oder auch Krankengymnastik-Rezepte in wesentlich größerem Umfang zu erhalten, als das Kassenpatienten zusteht. Und alternative Heilmethoden sind je nach Tarif in weitaus größerem Umfang versichert, als das in der Gesetzlichen der Fall ist.

3. Zahnbehandlung

Im Bereich Zahnbehandlung ist man als privater Patient in jedem Fall besser abgesichert als ein Mitglied einer gesetzlichen Kasse. Die Leistungen für Kosten bei Zahnersatz sind in der Gesetzlichen nicht ausreichend. Vor allem wenn es um den teuren Zahnersatz geht, lohnt es sich auch für gesetzlich Versicherte, privat nachzurüsten. Denn die Kassenlösung bedeutet inzwischen nur einfachste, medizinisch notwendige Versorgung. Jede höherwertige Behandlung, vor allem beim Zahnersatz – beispielsweise Implantat statt Brücke – bedeutet, dass Zahnärzte den Patienten einen wesentlich höheren Eigenanteil berechnen.

4. Krankentagegeld
Um bei längerer Krankheit den Einkommensverlust auszugleichen, benötigt man ein Krankentagegeld. Das gibt es auch in der gesetzlichen Kasse. Allerdings muss man als freiwillig Versicherter hier jährlich seine Einkünfte nachweisen. Das entfällt bei der PKV, weil hier das Einkommen keine Rolle spielt.

Während die gesetzliche Kasse das Krankengeld grundsätzlich nur für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren wegen der gleichen Krankheit zahlt, leistet die private Tagegeld-Versicherung meist unbefristet. Außerdem können Arbeitnehmer das Tagegeld bis zum üblichen Nettolohn aufstocken, was in der Gesetzlichen nicht möglich ist.

5. Heilmittel
Zu Heilmitteln gehören Massagen, Krankengymnastik, Logopädie etc.. Während in der Gesetzlichen Zuzahlungen von zehn Prozent der Kosten sowie zehn Euro pro Verordnung nötig sind, deckt die PKV die Kosten in der Regel zu 100 Prozent. Der Umfang der möglichen Verordnungen überschreitet den der Gesetzlichen bei Weitem.

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25.03.2015
Foto: Wolfilser / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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