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Private Krankenversicherung: Kein Test ist so gut wie der von der Stiftung Warentest

Die Berliner Kollegen, Journalisten wie wir, untersuchen regelmäßig die Angebote privater Krankenversicherer für Beamte, Angestellte und Selbstständige und bewerten das Preis-Leistungsverhältnis.
 Private Krankenversicherung:  Kein Test ist so gut wie der von der Stiftung Warentest

Der letzte ausführliche Test ist in „Finanztest“ Mai 2014 und der davor in der gleichen Zeitschrift im März 2011 erschienen. Da solche Untersuchungen alle drei Jahre stattfinden, dürfte der nächste Test im Jahr 2017 fällig sein. Leser der Zeitschriften „Test“ oder „Finanztest“, die beide von der Stiftung Warentest herausgegeben werden, können diesen Test kostenlos im Internet hier herunterladen.

Wer kein Abo hat, zahlt für die 21 Seiten 3,00 Euro. Es gibt natürlich auch andere Tester wie Assekurata, Morgen & Morgen oder auch Franke und Bornberg, mit denen wir zusammenarbeiten.

Die Untersuchung der Tarife hat eine große Gemeinsamkeit: Alle seriösen Tester verzichten von vornherein auf die sogenannten Einsteiger-Tarife. Das sind Lockvogel-Angebote, die nur auf den ersten Blick sehr günstig sind.

Denn sie bekommt man einmal nur mit sehr hoher Selbstbeteiligung von 1.000 Euro und mehr im Jahr. Und es werden nur geringe Altersrückstellungen gebildet, so dass die Private Krankensicherung im Alter, wenn man sie wirklich braucht, unbezahlbar wird. Von Beitragsstabilität kann hier natürlich keine Rede sein.

In unserem Vergleich von Franke und Bornberg haben wir nur Tarife mit einem Produktrating von mindestens zwei FF- aufgenommen, was in Schulnoten ausgedrückt einem „befriedigend“ entspricht. Die beste Wertung ist FFF, was hervorragend entspricht.

Was auch noch wichtig ist:

Haben Sie in unserem Vergleich das Ergebnis vor sich, können Sie einmal auf den einzelnen Namen der Gesellschaft klicken und erhalten dann eine ausführliche Leistungsbeschreibung des entsprechenden Tarifs. Und wenn Sie mehrere Tarife vergleichen wollen, können Sie bis zu vier Häkchen setzen und sich die vier Tarife und ihre Leistungsbeschreibungen detailliert aufgeschlüsselt nebeneinander ansehen. Ähnlich wie wir geht Test bei seiner Bewertung der Tarife vor.

Ein wesentliches Kriterium ist auch hier wie bei uns eine hohe Beitragsstabilität und das aktuelle Preisleistungsverhältnis. Zu den Top-Anbietern zählen hier die Huk Coburg, Debeka, die Gothaer und die Axa. Aber das heißt keineswegs, dass die Tarife dieser Gesellschaften alle gut oder sehr gut sind. Das hängt von vielen Faktoren ab. Im Test wurden ja auch nicht die einzelnen Privaten Krankenversicherer als solche bewertet, sondern bestimmte Tarife, die sie anbieten. Wie unser Rechner Ihnen hilft, sich einen ersten Überblick zu verschaffen erfahren Sie hier.

Aber es fällt natürlich schon auf, dass eine Krankenversicherung von Huk Coburg, bei den Tarifen für Beamte genauso mit vorn dabei ist, wie bei den Tarifen für Angestellte oder auch für Selbstständige. Die Debeka ist allgemein dafür bekannt, dass Sie besonders günstige Angebote für Beamte und Angestellte im öffentlich Dienst hat. Sie brüstet sich hier zurecht oft Testsieger zu sein.

Beispiel Beamte: Im Test bewertete die Stiftung Warentest die PKV-Tarife von Concordia (Testsieger) und Huk Coburg mit einem „sehr gut“. Acht waren ihrer Meinung nach „gut“, sechs „befriedigend“, sieben „ausreichend“ und zwei Tarife waren „mangelhaft“. Die Debeka landet hier auf dem dritten Platz. Testsieger bei den Selbstständigen ist die Provinzial Hannover. Von der Debeka ist da gar kein Tarif dabei. Testsieger bei den Tarifen für Angestellte war die Huk Coburg vor der Provinzial Hannover. Die Debeka landet in diesem Test auf dem fünften von insgesamt 38 Offerten.

Grundsätzlich ist gegen eine hohe Selbstbeteiligung nichts einzuwenden, wenn man sie sich leisten kann. Deshalb muss der angebotene PKV-Tarif an sich nicht schlecht sein. Zumal man dies immer wieder ändern kann. Als junger Beamter oder Angestellter verdient man eher wenig und wünscht sich einen günstigeren Tarif. In diesem Fall empfiehlt sich, einen hohen Selbstbehalt zu wählen, zumal man als junger Mensch weniger zum Arzt muss als im höheren Alter. Kommen die ersten Zipperlein und man verdient als Familienvater besser, kann man die Selbstbeteiligung dann ja reduzieren und einen höheren monatlichen Tarif-Beitrag in Kauf nehmen.

Die Stiftung Warentest schreibt jedoch auch: „Eine hohe Selbstbeteiligung lohnt sich nur für Selbstständige“, während Beamte darauf generell verzichten sollten, weil sie dadurch nicht viel sparen. Wer wissen will, welches von zwei PKV-Tarif-Angeboten mit unterschiedlich hoher Selbstbeteiligung besser ist, muss die Gesamtbelastung per Monat ermitteln. Selbstständige teilen dann den jährlichen Eigenbeitrag durch zwölf und addieren sie zum jeweiligen Monatsbeitrag. Und dann lassen sich die Beiträge beider Tarife vergleichen.

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25.03.2015
Foto: Syda Productions / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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*Berechnungsgrundlage: Private Krankenversicherung, geboren im Februar 1994 - 24 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.02.2018, Selbstständige(r), ohne Selbstbehalt, Privatpatient im Einbettzimmer, Zahnbehandlung mind. 90% bzw. 75% Zahnersatz, incl. Pflegepflichtversicherung, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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